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Über den Software-Qualitätsbegriff - Teil 2: Anforderungen und Merkmale am Beispiel Software-Ergonomie (Usability)
Autoren: R. Petrasch
Herausgegeber: Gesellschaft für Informatik e.V.
Erschienen in: GI Softwaretechnik-Trends, Mitteilungen der Gesellschaft für Informatik, Band 23, Heft 2, 2004, ISSN 0720-8928, S. 15-20
Verlag: , 2004
Inhalt:
Dieser Beitrag führt die Diskussion um den Begriff Software-Qualität fort [Petr99b]. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass es nicht genügt, den Qualitätsbegriff zu definieren, um ein einheitliches Verständnis für Qualität bei den Beteiligten zu erreichen. Vielmehr sind qualitätsbestimmende Begriffe wie Forderung und Merkmal zu klären. Auch stellt sich die Frage nach der Verwendung dieser Begriffe im Rahmen von Entwicklungsprozessen und Vorgehensmodellen (vgl. [Petr99a]).
In die Kritik geraten dabei Normen und Standards wie beispielsweise die ISO 9001 oder das V-Modell 97, die kaum zur Klärung beitragen. Die Problematik des Qualitätsbegriffes auch in Verbindung mit Prozessstandards sei daher nochmals kurz erläutert. Weiterhin seien einige kontroverse Argumente vorgestellt, und um das Problem mit der Software-Qualität zu veranschaulichen, ist ein Beispiel aus dem Bereich Software-Ergonomie gegeben. Allerdings kann und will dieser Beitrag keine „Küchenrezepte“ liefern, sondern hauptsächlich auf die Schwierigkeiten beim Umgang mit Qualität hinweisen und die Diskussion beleben.
