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Über den Software-Qualitätsbegriff

Autoren: R. Petrasch

Herausgegeber: Gesellschaft für Informatik e.V.

Erschienen in: GI-Softwaretechnik-Trends, Mitteilungen der Gesellschaft für Informatik, Band 19, Heft 3, Nov. 1999, S. 36-39

Verlag: , 1999


Inhalt:

Wohl jeder hat eine Vorstellung über „Qualität“. Allerdings kommt es bei diesem Thema in der Praxis oft zu Differenzen, besonders bei der Diskussion über Qualitätsmängel zwischen Kunde und Software-Hersteller. Dabei genügt es nicht, den Qualitätsbegriff zu definieren, um ein einheitliches Verständnis für Qualität bei den Beteiligten zu erreichen. Vielmehr sind qualitätsbestimmende Begriffe wie „Forderung“ und „Merkmal“ zu klären, Auch deren Verwendung im Entwicklungs­prozessen ist zu anzugeben. Leider kommt die erwartete Unterstützung (noch) nicht von Normen und Standards wie beispielsweise der ISO 9001 oder dem V-Modell 97, so daß es jedem Software-Entwicklungsprojekt selbst überlassen ist, was es unter Qualität versteht und wie mit den Begriffen verfahren wird.

Dieser Beitrag zeigt die Problematik des Qualitätsbegriffes auf und hilft, ein Verständnis für Qualität zu entwickeln, welches dem Stand der Wissenschaft der Informatik entspricht und dessen Vermittlung praxisnah und leicht nachvollziehbar ist. Die Erfahrungen mit dem hier vorgestellten Ansatz waren in Projekten, in denen er vermittelt und verwendet wurde, durchweg positiv.

 

 
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