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Modellbasierte Entwicklung von Web 2.0 Anwendungen mit MDA
Autoren: Roland Petrasch
Erschienen in: i-com, Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien
Verlag: Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2007
Inhalt:
Modellbasierte Software-Entwicklung wie beispielsweise die Model Driven Architecture der OMG eignet sich für Anwendungssysteme, bei denen die fachliche Essenz von den technischen Details bzw. der Plattform zu trennen und dabei ein hoher Grad an Automatisierung (Code-Generierung) erwünscht ist – was wohl bei den meisten Open Source und kommerziellen Systemen sinnvoll erscheint. Aber besonders bei Web-Anwendungen wird deutlich, welch unterschiedlicher Lebenszyklus die eher statischen Fachkonzepte (z.B. Kunde, Warenkorb) und die Technologien und Plattformen (z.B. Java Enterprise, Ruby on Rails) haben: Die Vermischung von fachlichen Aspekten (Anwendersicht) mit den implementationsspezifischen Details (Entwicklersicht) erschweren (nicht nur) bei Web 2.0 die Wartbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Portabilität der Software. Die Folge ist, dass identische Fachkonzepte immer wieder auf der Basis neuer Plattformen entwickelt werden müssen – ein kaum noch zu vertretender vermeidbarer Aufwand. Modellbasierte ermöglichst den Austausch von Technologien bzw. Plattformen - unter Beibehaltung der fachlichen Modelle. Dieser Beitrag zeigt an einem einfachen Beispiel, wie aus einer „alten“ Web-Anwendung (Apache struts) eine Software unter Verwendung von AJAX für das Web 2.0 entstehen kann, ohne dass eine komplette Neuentwicklung stattfinden muss. Im Gegenteil: Durch wieder verwendbare Modelle kann der Großteil der Software generiert werden, ohne dass der Systemanalytiker bzw. Anwendungsentwickler eingehende Kenntnisse von Javascript oder Java Server Faces haben muss.
