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Model-Driven Architecture (MDA) in Verbindung mit dem V-Modell XT
Autoren: Roland Petrasch, Florian Fieber
Herausgegeber: Roland Petrasch, Florian Fieber, Dragan Macos, Matthias Bohlen
Erschienen in: Schriften zum Software-Qualitätsmanagement (Band 4), S. 51-60
Verlag: Logos Verlag, Berlin, 2008
Inhalt:
Die Model Driven ArchitectureTM (MDA) der Object Management Group (OMG) ist ein modellgetriebener Ansatz für die Software-Entwicklung, der die strikte Trennung der fachlichen Spezifikation (Platform Independent Model – PIM) von der Plattform (Platform Specific Model – PSM) eines Systems propagiert (vgl. OMG MDA Guide, 2003). Durch Transformationen entsteht aus einem PIM ein PSM, welches selbst wieder ein PIM für die nächste Transformationsstufe darstellen kann. Am Ende der Transformationskette wird der Code generiert.l
Bei einem Projekt, in dem das V-Modell XT in Verbindung mit der MDA zum Einsatz kommen soll, lassen sich die vorhandenen Projektdurchführungsstrategien des V-Modell XT jedoch nicht ohne Änderungen anwenden, da entscheidende MDA-Aktivitäten wie zum Beispiel Plattformmodellierung nicht oder nicht ausreichend im V-Modell XT als Entscheidungspunkte abgebildet sind. Zunächst ist jedoch zu untersuchen, in welchem Umfang die MDA einzubringen wäre und ob dafür in jedem Fall eine neue Projektdurchführungsstrategie notwendig ist oder ob ein einfaches Mapping der unterschiedlichen Aspekte genügt.
Im Folgenden soll daher nach einer kurzen Einführung der MDA, eine Gegenüberstellung mit dem V-Modell XT erfolgen. Anschließend wird die Integrationsmöglichkeit der beiden Modelle bewertet und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.
